In einem normalen Land kein Problem: Hier aber definitiv ein Eintrag Wert...
Wir kamen also an und sahen eine RIESEN auto schlange und eine andere Schlange von Menschen vor einem Büro... Der erste Beamte sagte uns dann: "kein Problem einfach vorbei gehen, dahinten kann man einreisen"! Wir also mit riesem Grinsen an der Schlange vorbei gegangen und uns direkt an der Einreise angestellt. Weil, wir hatten ja ein Scheiss Visum für das wir ja schon einen tag in Frankfurt warten durften!!!
War auch überhaupt kein Problem. Sind kontrolliert worden und einfach durchgegangen. Julian war schon durch die Gepäck Kontrolle als mich ein Beamter noch einmal kurz angetippt hat und gefragt hat ob er meinen Reisepass nochmal sehen darf! Er bemerkte dann, dass da ja der Stempel fehlt und das ich Julian sofort zurück holen sollte, da wir sonst illegal in den USA sind...
Ende des Liedes: Wir mussten uns anstellen! Und das nicht zu knapp... 3 Stunden und eine Behandlung die man sich einfach nicht vorstellen kann. Einfach 3 Stunden, es gibt keine Toiletten. Man darf auf keinen Fall irgendeinen quer angucken und die ganze Zeit werden irgendwelche Mexikaner in Handschellen abgeführt.
Als wir dann endlich in dem gebäude waren gings dann aber richtig los. Wir hatten eine Frau die so ziemlich die unfreundlichste Person der Welt war. Und das ist definitiv NICHT übertrieben. Nachdem ich dann fertig war wurde ich 2 mal zurück ZITIERT wurde mussten wir dann bezahlen (6 Dollar einreisegebühr für diese nette Behandlung!). Da ich wieder zurück musste habe ich Julian meine Kreditkarte gegeben um sich schonmal anzustellen. Sie meinte dann, dass das illegal ist was wir hier machen und dass Betrug wäre und Bla bla bla...
Einfach unglaublich wie man Leute behandelt und sich dann wundert, dass einen alle hassen... naja nichts destotrotz endete mit diesem letzten, und bei weitem schlechtesten Grenzübergang, unsere Reise durch Süd und Mittelamerika.
Wir hoffen das ihr ein bisschen Spass hattet unsere Geschichten zu lesen und hoffen das es nicht zu viel Text war. Fotos werden wahrscheinlich in den nächsten tage hochgeladen. Allerding werden das nciht mehr viele sein, da unsere Kameras in Mexico kaum noch funktioniert haben. Julians ist in Panama explodiert und meine inzwischen auch kaputt. Wird wohl der Sand gewesen sein...
Habt wahrscheinlich schon gemerkt, das ich wieder ä ö ü und ß machen kann und mich schon in Santa Barbara befinde. Sitzen in unserer Wohnung und genießen unsere "freie Zeit", da man dass hier ja kaum studieren nennen kann... Wir werden die Tage Berichte rumschicken...
Also, Schöne Grüße zum letzten mal in diesem Blog.
Kevin und Julian
Dienstag, 31. März 2009
MEXICO CITY - MAZATLAN
Nach einem extrem unangenehmen Flug (ich lasse auch hier die ausführungen) kamen wir also spät nachts in Mexico City an... Einer absoluten Riesen Stadt! Und hatten keine Ahnung was außer Mexico City noch in Mexico machen sollten!
Im Hostel angekommen haben wir dann erstmal ausgeschlafen, was auf 2200 und viel Smog erstmal nicht so angenehm war.
nachdem wir zuerst nur ein, zwei Tage in Mexico City verbringen wollten wurde uns ziemlich schnell klar, dass Mexico City - im Gegensatz zu Sao Paulo - eine extrem schöne Großstadt ist. Haben dann zunächst die Innenstadt erkundet und danach die Umgebung von Mexico City.
Unsere erste Tour ging nach Teotihuacan (wer es beim ersten mal richtig gelesen hat, kriegt auch ne Postkarte:)) um die Weltweit 2. höchste Pyramide zu besichtigen. Unglaublich was die Toltekken da geschafft haben zu bauen... Auf der Tour haben wir dann 2 extrem nette Dänen, die uns unser nächstes Reiseziel nähergebracht haben, aber das ist noch in weiter ferne :)
Am nächsten Tag waren wir dann noch auf einem Turm in Mexico City und haben es bei nacht und die Dunstglocke bei Tag begutachtet. Den Pocopatepete (keine Ahnunng wie man das schreibt) konnte man dabei nichtmal im Ansatz erkennen, da defür viel zu viel Smog war. Leider fiel unser abschließendes Erlebnis in Mexico City aus, da die Stiere wohl zu müde waren um zu kämpfen, aber das STAND JA IN DER ZEITUNG und wir standen also vor verschlossenen Türen:)
Unser Plan sah dann so aus, dass es dann zunächst nach Mazatlan geht, wo Till studiert und danach wollten wir auf die baja California um da noch ein bisschen von Mexico zu sehen.
In Mazatlan angekommen wohnten wir dann im absoluten Luxus bei einem Freund von Till. Direkt am Strand, 5 Stock, RIESEN APPARTEMENT... Unglaublich! waren dann in Mazatlan jeden Tag am Strand und haben es irgendwie versäumt weiter zu fahren, da ... mhm ... mhm.... wir einfach zu faul waren und die Baja doch recht teuer gewesen wäre.
Mazatlan war insgesamt wie ein Amerikanischer Vorort und wurde besonders in der Spring break Zeit von extrem vielen Amerikaner besucht... Wenn wir unsere Kappen falsch rum aufhatten hielt man uns dann auch für welche und das war für die meisten Mexikaner in Mazatlan ein grund uns abzuziehen:) Amerikaner sind nämlich irgendwie zu dumm um zu erkennen, dass nicht jeder Dollar gerne hat. Ein taxi hat uns immr 3 Euro gekostet! Mit Kappe fingen die an bei 14 Dollar!
Am 20. März endete dann unsere Reise und wir sind mit dem Flugzeug nach Tijuana (welches wirklich zu hässlich ist um beschrieben zu werden) geflogen. Von da aus sind wir dann zur Grenze gefahren und über die Grenze gerannt...
Im Hostel angekommen haben wir dann erstmal ausgeschlafen, was auf 2200 und viel Smog erstmal nicht so angenehm war.
nachdem wir zuerst nur ein, zwei Tage in Mexico City verbringen wollten wurde uns ziemlich schnell klar, dass Mexico City - im Gegensatz zu Sao Paulo - eine extrem schöne Großstadt ist. Haben dann zunächst die Innenstadt erkundet und danach die Umgebung von Mexico City.
Unsere erste Tour ging nach Teotihuacan (wer es beim ersten mal richtig gelesen hat, kriegt auch ne Postkarte:)) um die Weltweit 2. höchste Pyramide zu besichtigen. Unglaublich was die Toltekken da geschafft haben zu bauen... Auf der Tour haben wir dann 2 extrem nette Dänen, die uns unser nächstes Reiseziel nähergebracht haben, aber das ist noch in weiter ferne :)
Am nächsten Tag waren wir dann noch auf einem Turm in Mexico City und haben es bei nacht und die Dunstglocke bei Tag begutachtet. Den Pocopatepete (keine Ahnunng wie man das schreibt) konnte man dabei nichtmal im Ansatz erkennen, da defür viel zu viel Smog war. Leider fiel unser abschließendes Erlebnis in Mexico City aus, da die Stiere wohl zu müde waren um zu kämpfen, aber das STAND JA IN DER ZEITUNG und wir standen also vor verschlossenen Türen:)
Unser Plan sah dann so aus, dass es dann zunächst nach Mazatlan geht, wo Till studiert und danach wollten wir auf die baja California um da noch ein bisschen von Mexico zu sehen.
In Mazatlan angekommen wohnten wir dann im absoluten Luxus bei einem Freund von Till. Direkt am Strand, 5 Stock, RIESEN APPARTEMENT... Unglaublich! waren dann in Mazatlan jeden Tag am Strand und haben es irgendwie versäumt weiter zu fahren, da ... mhm ... mhm.... wir einfach zu faul waren und die Baja doch recht teuer gewesen wäre.
Mazatlan war insgesamt wie ein Amerikanischer Vorort und wurde besonders in der Spring break Zeit von extrem vielen Amerikaner besucht... Wenn wir unsere Kappen falsch rum aufhatten hielt man uns dann auch für welche und das war für die meisten Mexikaner in Mazatlan ein grund uns abzuziehen:) Amerikaner sind nämlich irgendwie zu dumm um zu erkennen, dass nicht jeder Dollar gerne hat. Ein taxi hat uns immr 3 Euro gekostet! Mit Kappe fingen die an bei 14 Dollar!
Am 20. März endete dann unsere Reise und wir sind mit dem Flugzeug nach Tijuana (welches wirklich zu hässlich ist um beschrieben zu werden) geflogen. Von da aus sind wir dann zur Grenze gefahren und über die Grenze gerannt...
Mittwoch, 4. März 2009
Oh wie schoen ist PANAMA
Nachdem unser vorverlegter Flug am 27. Februar in Panama gelandet war suchten wir einen Bus um nach Bocas del toro an der Karibikkueste zu kommen. Was, wie sich herausstellte nicht 4 Stunden, sondern 14 Stunden entfernt lag. Nach einem kurzen Blick auf die Busse (umlackierte amerikanische Schulbusse) haben wir uns dann schnell entschieden was anderes zu machen...
Nachdem dann sogar wieder Geld geholt werden konnte haben wir uns dann erstmal ein Hostel genommen. TOT Müde sind wir dann ins Bett gefallen und haben von 8 Uhr abends bis 9 Uhr morgens geschlafen. Der Hinflug ging ja um 4 Uhr morgens und weil wir noch mit der Gruppe in Lima weg waren... war es quasi ein fließender Übergang von Disko zum Flug!
Am nächsten tag haben wir uns dann den Panama Kanal angeguckt und einen Flug nach Bocas del Toro mit Panama Airlines gebucht... In Bocas del Toro angekommen dann die Riesen Entäuschung.... REGEN - und das in der Trockenzeit!
Nachdem wir dann 5 Tage in Bocas del Toro waren und in der gesamten zeit SEEEEHR wenig Sonne gesehen haben sind wir dann zurück nach Panama City geflogen und dann direkt weiter nach Mexico...
Obwohl wir die ganze Zeit sensationelle Strassensnaks von extrem dubiosen Leuten gegessen haben - ohne krank zu werden aßen wir noch am Ende von Panama ein Mcdonalds Menu und es kam wie wir es eigentlich schon viel früher erwartet haben! Denke weitere Ausführungen sind nicht angebracht :)
So verließen wir also Mittelamerika und hofften das unser Wetterglück -welches bis dahin durchgehend perfekt war - in Mexico wieder weiter geht...
Nachdem dann sogar wieder Geld geholt werden konnte haben wir uns dann erstmal ein Hostel genommen. TOT Müde sind wir dann ins Bett gefallen und haben von 8 Uhr abends bis 9 Uhr morgens geschlafen. Der Hinflug ging ja um 4 Uhr morgens und weil wir noch mit der Gruppe in Lima weg waren... war es quasi ein fließender Übergang von Disko zum Flug!
Am nächsten tag haben wir uns dann den Panama Kanal angeguckt und einen Flug nach Bocas del Toro mit Panama Airlines gebucht... In Bocas del Toro angekommen dann die Riesen Entäuschung.... REGEN - und das in der Trockenzeit!
Nachdem wir dann 5 Tage in Bocas del Toro waren und in der gesamten zeit SEEEEHR wenig Sonne gesehen haben sind wir dann zurück nach Panama City geflogen und dann direkt weiter nach Mexico...
Obwohl wir die ganze Zeit sensationelle Strassensnaks von extrem dubiosen Leuten gegessen haben - ohne krank zu werden aßen wir noch am Ende von Panama ein Mcdonalds Menu und es kam wie wir es eigentlich schon viel früher erwartet haben! Denke weitere Ausführungen sind nicht angebracht :)
So verließen wir also Mittelamerika und hofften das unser Wetterglück -welches bis dahin durchgehend perfekt war - in Mexico wieder weiter geht...
Montag, 2. März 2009
PERU!
Der letzte Eintrag aus Sued-Amerika...
Nachdem wir unseren Flug nach Lima mit einer unfassbaren Leichtigkeit und ohne Zwischenfaelle gekriegt haben (Alles im Vergleich zum Flug von Rio nach Buenos Aires natuerlich) kamen wir um 11 Uhr nachts in Lima an. Nachdem das sichere Taxi bezahlt war haben die Leute dann hinter dem Schalter gelacht und so nem Typen den Zettel gegeben der uns dann gefahren hat. Die anderen haben dem nur "Loco" hinterhergerufen und auf ihn gezeigt... Naja, angekommen sind wir trotzdem und haben uns dann erstmal schlafen gelegt.
DANN der naechste Morgen und der grosse Schock. Der Altersdurchschnitt der GAP Tour wurde durch uns locker pulverisiert! 2 Ehepaare im gehobenen Alter (ich schreibe nicht wie alt, nicht das sich jemand angegriffen fuehlt) und auch sonst eher aeltere Leute. Aber es gab auch 6 Leute in unserem Alter und wir stiegen in den Bus zum Flughafen und machten uns auf den Weg nach Cusco. "Wenigstens sind wir dann nicht die ersten die auf 3500 Metern umkippen" meinte Julian...
In Cusco, der Hauptstadt der Inkas, angekommen stellten wir relativ schnell fest das die Stadt extrem arm und haesslich ist. Aber wir waren ja nur einen Tag da und "durften" am naechsten Tag auch mal wieder um 5:30 aufstehen um zum Machu Picchu zu fahren. Auf 3500 metern war der Schlaf dann auch eher schlecht und natuerlich extrem kurz.
Sind dann mitm Zug zum Machu Picchu gefahren, einer Inka Staette auf einem Berg, die erst 1912 entdeckt wurde. Am naechsten morgen sind wir dann auf den Berg gefahren wobei Julian und ich (sportlich, sportlich) gelaufen sind. Ich hatte den Berg am Tag vorher schon einmal erklommen, da Julian ein bisschen Schlaf nachholen musste, da er ja die Fotos in Lima reingestellt hatte und da kaum geschlafen hatte.
Da wir unsere Gruppe um 6 30 auf dem Berg treffen mussten, wachten wir um 4:30 auf und machten uns um 5 uhr aur auf den weg. Um auf den Berg zu kommen musste man von 2000 auf 2400 meter steigen ueber so Inka treppen. Hat ca. eine Stunde gedauert und wir waren total abgekaempft aber gluecklich als wir oben waren. Die "faulen" anderen wurden mit einem Bus hochgefahren und haben uns dann oben getroffen und der Guide hat uns dann gesagt, das man den Berg hinter der Staette auch noch hochlaufen kann - man braucht lediglich ein Ticket, welche umsonst aber relativ schnell vergriffen sind. Der Waynu picchu ist der Berg der auf den Postkarten hinter der Staette zu sehen ist.
Nach einer Tour durch die Inkastaette nahmen wir uns also noch diesen Berg vor, der bis zur Spitze 2750 meter hoch ist.
Auch hier haben wir natuerlich der Hoehenluft getrotzt und den Berg in Rekordzeit gemeistert. Der hammer wie der Weg gesichert war - naemlich garnicht! Die Bilder werden da fuer sich sprechen. Da gabs Treppenstufen die hingen in der Luft und dadrunter ging es ca. 400 meter bergab. Aber wir sind ja wieder heil unten angekommen.
Nach dem Machu Picchu ging es dann abermals ueber Cusco nach Puerto Maldonado - mitten im Dschungel. Mussten dann noch 4 Stunden mit einem Boot einen Anfangsfluss des Amazonas entlangfahren bis wir zu unserer Lodge kamen. Die Lodge war der absolute Hammer. keine Tueren kein Strom (nur von 12 bis 1 und 6 bis 8) und kalte Duschen. Aber die Zimmer waren extrem schoen und direkt am Urwald gelegen. Man hat dann in so Mueckennetzen geschlafen, da man das sonst nicht ausgehalten hat. Wurden auch so schon genug zerstochen!
Sind dann durch den Dschungel gepilgert und haben Tiere bestaunt. Affen, 1000 Voegel, 12312938192380912 Insekten und Ameisen! Krokodile und Anakondas leider nicht:)
Da wir unsere Guides ein bisschen geaergert hatten, haben die uns dann ameisen auf den Arm gesetzt - gab kleine Wunden die inzwischen verheilt sind - und was viel ekliger war ein Blatt zu essen. Haben wir natuerlich gemacht... Unser Mund und die Zunge waren danach 30 Minuten taub und Fernando, unser Guide, fand das UR-Komisch. Im nachhinein wir auch!
Am naechsten morgen, mal wieder um 5 aufgestanden, ging es dann wieder nach Hause... genauer gesagt nach Lima! Am Flughafen wurden wir dann "bis auf die knochen kontrolliert". Die Durchleuchtmaschine fuer Gepaeck war kaputt und wir wurden gefragt (orginal Ton), ob es ein Problem waere in unsere Rucksaecke zu gucken. Mit einem 2 sekuendigen geschulten Blick auf die oberste Schicht des Rucksacks war den Sicherheitsbeamten natuerlich sofort klar das wir nix dabei hatten. Julians Messer, das er ausversehen im Rucksack hatte blieb genau wie alles andere (Deo, Rasierer, etc.) unentdeckt. Und wenn dann dochmal was endeckt wurde (eine unsere Gruppe hatte sich - wer weiss warum - ein Blasrohr gekauft) wurde sich gefreut wie ein Schneekoenig, weil das konnte natuerlich auf GARKEINEN Fall mit ins Flugzeug. Der Oestereicher unser Tour testete dann noch den Magnet Tester, der natuerlich auch ueberhaupt keinen Sinn hat wenn man alles in den Rucksack packen kann.
Aber hier ist natuerlich auch nix passiert. Vor dem Abflug bin ich dann noch von einem Peruaner gefragt worden, ob ich ein Foto von ihm machen koennte, da dies sein erster Flug war! Er gab mir dann seine Kamera - ohne Zoom und noch mit einem Film und einem Schalter zum weiterdrehen um das naechste Foto machen zu koennen. Er schien auch irgendwie Angst zu haben... Er war uebrigens so um die 45 50 Jahre alt und noch nie weiter aus Puerto Maldonado weg.
Da uns Lima auch so extrem haesslich erschien, haben wir dann am Flughafen unseren Flug nach panama vorverlegt und sind seit dem 27. in Panama. Am Abend ging es dann noch mit unsere Gruppe, die trotz des Alters extrem nett war zum essen.
Jetzt sind wir in Panama und am 4. Maerz - einen Tag nach Julians Geburtstag geht es weiter nach MEXICO... Dann wird endlich wieder Bus gefahren! Juhuuuuuuuuu...
Und in 3 Wochen gehts dann auch mal an dieses studieren wo von die anderen uns immer berichten... mal sehen wie das so wird!
Den naechsten Bericht gibt es dann wahrscheinlich aus Mexico... dann auch mit Fotos aus Panama und neuesten Berichten aus Mexico...
Bis dahin
Nachdem wir unseren Flug nach Lima mit einer unfassbaren Leichtigkeit und ohne Zwischenfaelle gekriegt haben (Alles im Vergleich zum Flug von Rio nach Buenos Aires natuerlich) kamen wir um 11 Uhr nachts in Lima an. Nachdem das sichere Taxi bezahlt war haben die Leute dann hinter dem Schalter gelacht und so nem Typen den Zettel gegeben der uns dann gefahren hat. Die anderen haben dem nur "Loco" hinterhergerufen und auf ihn gezeigt... Naja, angekommen sind wir trotzdem und haben uns dann erstmal schlafen gelegt.
DANN der naechste Morgen und der grosse Schock. Der Altersdurchschnitt der GAP Tour wurde durch uns locker pulverisiert! 2 Ehepaare im gehobenen Alter (ich schreibe nicht wie alt, nicht das sich jemand angegriffen fuehlt) und auch sonst eher aeltere Leute. Aber es gab auch 6 Leute in unserem Alter und wir stiegen in den Bus zum Flughafen und machten uns auf den Weg nach Cusco. "Wenigstens sind wir dann nicht die ersten die auf 3500 Metern umkippen" meinte Julian...
In Cusco, der Hauptstadt der Inkas, angekommen stellten wir relativ schnell fest das die Stadt extrem arm und haesslich ist. Aber wir waren ja nur einen Tag da und "durften" am naechsten Tag auch mal wieder um 5:30 aufstehen um zum Machu Picchu zu fahren. Auf 3500 metern war der Schlaf dann auch eher schlecht und natuerlich extrem kurz.
Sind dann mitm Zug zum Machu Picchu gefahren, einer Inka Staette auf einem Berg, die erst 1912 entdeckt wurde. Am naechsten morgen sind wir dann auf den Berg gefahren wobei Julian und ich (sportlich, sportlich) gelaufen sind. Ich hatte den Berg am Tag vorher schon einmal erklommen, da Julian ein bisschen Schlaf nachholen musste, da er ja die Fotos in Lima reingestellt hatte und da kaum geschlafen hatte.
Da wir unsere Gruppe um 6 30 auf dem Berg treffen mussten, wachten wir um 4:30 auf und machten uns um 5 uhr aur auf den weg. Um auf den Berg zu kommen musste man von 2000 auf 2400 meter steigen ueber so Inka treppen. Hat ca. eine Stunde gedauert und wir waren total abgekaempft aber gluecklich als wir oben waren. Die "faulen" anderen wurden mit einem Bus hochgefahren und haben uns dann oben getroffen und der Guide hat uns dann gesagt, das man den Berg hinter der Staette auch noch hochlaufen kann - man braucht lediglich ein Ticket, welche umsonst aber relativ schnell vergriffen sind. Der Waynu picchu ist der Berg der auf den Postkarten hinter der Staette zu sehen ist.
Nach einer Tour durch die Inkastaette nahmen wir uns also noch diesen Berg vor, der bis zur Spitze 2750 meter hoch ist.
Auch hier haben wir natuerlich der Hoehenluft getrotzt und den Berg in Rekordzeit gemeistert. Der hammer wie der Weg gesichert war - naemlich garnicht! Die Bilder werden da fuer sich sprechen. Da gabs Treppenstufen die hingen in der Luft und dadrunter ging es ca. 400 meter bergab. Aber wir sind ja wieder heil unten angekommen.
Nach dem Machu Picchu ging es dann abermals ueber Cusco nach Puerto Maldonado - mitten im Dschungel. Mussten dann noch 4 Stunden mit einem Boot einen Anfangsfluss des Amazonas entlangfahren bis wir zu unserer Lodge kamen. Die Lodge war der absolute Hammer. keine Tueren kein Strom (nur von 12 bis 1 und 6 bis 8) und kalte Duschen. Aber die Zimmer waren extrem schoen und direkt am Urwald gelegen. Man hat dann in so Mueckennetzen geschlafen, da man das sonst nicht ausgehalten hat. Wurden auch so schon genug zerstochen!
Sind dann durch den Dschungel gepilgert und haben Tiere bestaunt. Affen, 1000 Voegel, 12312938192380912 Insekten und Ameisen! Krokodile und Anakondas leider nicht:)
Da wir unsere Guides ein bisschen geaergert hatten, haben die uns dann ameisen auf den Arm gesetzt - gab kleine Wunden die inzwischen verheilt sind - und was viel ekliger war ein Blatt zu essen. Haben wir natuerlich gemacht... Unser Mund und die Zunge waren danach 30 Minuten taub und Fernando, unser Guide, fand das UR-Komisch. Im nachhinein wir auch!
Am naechsten morgen, mal wieder um 5 aufgestanden, ging es dann wieder nach Hause... genauer gesagt nach Lima! Am Flughafen wurden wir dann "bis auf die knochen kontrolliert". Die Durchleuchtmaschine fuer Gepaeck war kaputt und wir wurden gefragt (orginal Ton), ob es ein Problem waere in unsere Rucksaecke zu gucken. Mit einem 2 sekuendigen geschulten Blick auf die oberste Schicht des Rucksacks war den Sicherheitsbeamten natuerlich sofort klar das wir nix dabei hatten. Julians Messer, das er ausversehen im Rucksack hatte blieb genau wie alles andere (Deo, Rasierer, etc.) unentdeckt. Und wenn dann dochmal was endeckt wurde (eine unsere Gruppe hatte sich - wer weiss warum - ein Blasrohr gekauft) wurde sich gefreut wie ein Schneekoenig, weil das konnte natuerlich auf GARKEINEN Fall mit ins Flugzeug. Der Oestereicher unser Tour testete dann noch den Magnet Tester, der natuerlich auch ueberhaupt keinen Sinn hat wenn man alles in den Rucksack packen kann.
Aber hier ist natuerlich auch nix passiert. Vor dem Abflug bin ich dann noch von einem Peruaner gefragt worden, ob ich ein Foto von ihm machen koennte, da dies sein erster Flug war! Er gab mir dann seine Kamera - ohne Zoom und noch mit einem Film und einem Schalter zum weiterdrehen um das naechste Foto machen zu koennen. Er schien auch irgendwie Angst zu haben... Er war uebrigens so um die 45 50 Jahre alt und noch nie weiter aus Puerto Maldonado weg.
Da uns Lima auch so extrem haesslich erschien, haben wir dann am Flughafen unseren Flug nach panama vorverlegt und sind seit dem 27. in Panama. Am Abend ging es dann noch mit unsere Gruppe, die trotz des Alters extrem nett war zum essen.
Jetzt sind wir in Panama und am 4. Maerz - einen Tag nach Julians Geburtstag geht es weiter nach MEXICO... Dann wird endlich wieder Bus gefahren! Juhuuuuuuuuu...
Und in 3 Wochen gehts dann auch mal an dieses studieren wo von die anderen uns immer berichten... mal sehen wie das so wird!
Den naechsten Bericht gibt es dann wahrscheinlich aus Mexico... dann auch mit Fotos aus Panama und neuesten Berichten aus Mexico...
Bis dahin
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