Montag, 2. März 2009

PERU!

Der letzte Eintrag aus Sued-Amerika...

Nachdem wir unseren Flug nach Lima mit einer unfassbaren Leichtigkeit und ohne Zwischenfaelle gekriegt haben (Alles im Vergleich zum Flug von Rio nach Buenos Aires natuerlich) kamen wir um 11 Uhr nachts in Lima an. Nachdem das sichere Taxi bezahlt war haben die Leute dann hinter dem Schalter gelacht und so nem Typen den Zettel gegeben der uns dann gefahren hat. Die anderen haben dem nur "Loco" hinterhergerufen und auf ihn gezeigt... Naja, angekommen sind wir trotzdem und haben uns dann erstmal schlafen gelegt.

DANN der naechste Morgen und der grosse Schock. Der Altersdurchschnitt der GAP Tour wurde durch uns locker pulverisiert! 2 Ehepaare im gehobenen Alter (ich schreibe nicht wie alt, nicht das sich jemand angegriffen fuehlt) und auch sonst eher aeltere Leute. Aber es gab auch 6 Leute in unserem Alter und wir stiegen in den Bus zum Flughafen und machten uns auf den Weg nach Cusco. "Wenigstens sind wir dann nicht die ersten die auf 3500 Metern umkippen" meinte Julian...

In Cusco, der Hauptstadt der Inkas, angekommen stellten wir relativ schnell fest das die Stadt extrem arm und haesslich ist. Aber wir waren ja nur einen Tag da und "durften" am naechsten Tag auch mal wieder um 5:30 aufstehen um zum Machu Picchu zu fahren. Auf 3500 metern war der Schlaf dann auch eher schlecht und natuerlich extrem kurz.

Sind dann mitm Zug zum Machu Picchu gefahren, einer Inka Staette auf einem Berg, die erst 1912 entdeckt wurde. Am naechsten morgen sind wir dann auf den Berg gefahren wobei Julian und ich (sportlich, sportlich) gelaufen sind. Ich hatte den Berg am Tag vorher schon einmal erklommen, da Julian ein bisschen Schlaf nachholen musste, da er ja die Fotos in Lima reingestellt hatte und da kaum geschlafen hatte.

Da wir unsere Gruppe um 6 30 auf dem Berg treffen mussten, wachten wir um 4:30 auf und machten uns um 5 uhr aur auf den weg. Um auf den Berg zu kommen musste man von 2000 auf 2400 meter steigen ueber so Inka treppen. Hat ca. eine Stunde gedauert und wir waren total abgekaempft aber gluecklich als wir oben waren. Die "faulen" anderen wurden mit einem Bus hochgefahren und haben uns dann oben getroffen und der Guide hat uns dann gesagt, das man den Berg hinter der Staette auch noch hochlaufen kann - man braucht lediglich ein Ticket, welche umsonst aber relativ schnell vergriffen sind. Der Waynu picchu ist der Berg der auf den Postkarten hinter der Staette zu sehen ist.

Nach einer Tour durch die Inkastaette nahmen wir uns also noch diesen Berg vor, der bis zur Spitze 2750 meter hoch ist.

Auch hier haben wir natuerlich der Hoehenluft getrotzt und den Berg in Rekordzeit gemeistert. Der hammer wie der Weg gesichert war - naemlich garnicht! Die Bilder werden da fuer sich sprechen. Da gabs Treppenstufen die hingen in der Luft und dadrunter ging es ca. 400 meter bergab. Aber wir sind ja wieder heil unten angekommen.

Nach dem Machu Picchu ging es dann abermals ueber Cusco nach Puerto Maldonado - mitten im Dschungel. Mussten dann noch 4 Stunden mit einem Boot einen Anfangsfluss des Amazonas entlangfahren bis wir zu unserer Lodge kamen. Die Lodge war der absolute Hammer. keine Tueren kein Strom (nur von 12 bis 1 und 6 bis 8) und kalte Duschen. Aber die Zimmer waren extrem schoen und direkt am Urwald gelegen. Man hat dann in so Mueckennetzen geschlafen, da man das sonst nicht ausgehalten hat. Wurden auch so schon genug zerstochen!

Sind dann durch den Dschungel gepilgert und haben Tiere bestaunt. Affen, 1000 Voegel, 12312938192380912 Insekten und Ameisen! Krokodile und Anakondas leider nicht:)

Da wir unsere Guides ein bisschen geaergert hatten, haben die uns dann ameisen auf den Arm gesetzt - gab kleine Wunden die inzwischen verheilt sind - und was viel ekliger war ein Blatt zu essen. Haben wir natuerlich gemacht... Unser Mund und die Zunge waren danach 30 Minuten taub und Fernando, unser Guide, fand das UR-Komisch. Im nachhinein wir auch!

Am naechsten morgen, mal wieder um 5 aufgestanden, ging es dann wieder nach Hause... genauer gesagt nach Lima! Am Flughafen wurden wir dann "bis auf die knochen kontrolliert". Die Durchleuchtmaschine fuer Gepaeck war kaputt und wir wurden gefragt (orginal Ton), ob es ein Problem waere in unsere Rucksaecke zu gucken. Mit einem 2 sekuendigen geschulten Blick auf die oberste Schicht des Rucksacks war den Sicherheitsbeamten natuerlich sofort klar das wir nix dabei hatten. Julians Messer, das er ausversehen im Rucksack hatte blieb genau wie alles andere (Deo, Rasierer, etc.) unentdeckt. Und wenn dann dochmal was endeckt wurde (eine unsere Gruppe hatte sich - wer weiss warum - ein Blasrohr gekauft) wurde sich gefreut wie ein Schneekoenig, weil das konnte natuerlich auf GARKEINEN Fall mit ins Flugzeug. Der Oestereicher unser Tour testete dann noch den Magnet Tester, der natuerlich auch ueberhaupt keinen Sinn hat wenn man alles in den Rucksack packen kann.

Aber hier ist natuerlich auch nix passiert. Vor dem Abflug bin ich dann noch von einem Peruaner gefragt worden, ob ich ein Foto von ihm machen koennte, da dies sein erster Flug war! Er gab mir dann seine Kamera - ohne Zoom und noch mit einem Film und einem Schalter zum weiterdrehen um das naechste Foto machen zu koennen. Er schien auch irgendwie Angst zu haben... Er war uebrigens so um die 45 50 Jahre alt und noch nie weiter aus Puerto Maldonado weg.

Da uns Lima auch so extrem haesslich erschien, haben wir dann am Flughafen unseren Flug nach panama vorverlegt und sind seit dem 27. in Panama. Am Abend ging es dann noch mit unsere Gruppe, die trotz des Alters extrem nett war zum essen.

Jetzt sind wir in Panama und am 4. Maerz - einen Tag nach Julians Geburtstag geht es weiter nach MEXICO... Dann wird endlich wieder Bus gefahren! Juhuuuuuuuuu...

Und in 3 Wochen gehts dann auch mal an dieses studieren wo von die anderen uns immer berichten... mal sehen wie das so wird!

Den naechsten Bericht gibt es dann wahrscheinlich aus Mexico... dann auch mit Fotos aus Panama und neuesten Berichten aus Mexico...

Bis dahin

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